Warum ausgerechnet dieser Ort Maler und Bildhauer angezogen hat, wer ihn geprägt hat, wo heute ausgebildet und ausgestellt wird — und ein Verzeichnis, das noch wächst.
In den 1950er und 1960er Jahren war Altea billig, abgelegen und intakt. Der Ortskern stand noch so da wie seit dem 17. Jahrhundert, die Altstadt war nicht saniert, sondern einfach nicht abgerissen worden. Für Malerinnen und Maler war das eine seltene Kombination: ein Licht, das man an dieser Küste sucht, Motive in Gehweite und Mieten, die man sich von einem verkauften Bild leisten konnte.
Der Zuzug verstärkte sich in den 1970er Jahren. Wer kam, blieb oft — und das veränderte den Ort doppelt. Erstens entstand ein Publikum: Galerien, Ausstellungen, ein Kunsthandel. Zweitens, und das wirkt bis heute, entstand ein Selbstverständnis. Als in Benidorm zehn Kilometer weiter die Hochhäuser wuchsen, entschied sich Altea für eine Bauhöhenbegrenzung. Dass ein Ort seine eigene Ansicht für schützenswert hält, ist keine Selbstverständlichkeit — hier hatte er Leute, die genau davon lebten.
Die Kunsthochschule kam später und hat die Sache verstetigt: Seit 1997 bildet Altea selbst aus, statt nur anzuziehen.
Die folgende Aufstellung nennt Personen, deren Verbindung zu Altea öffentlich dokumentiert ist — überwiegend durch die Universität selbst, die sich auf diese Tradition beruft. Sie ist bewusst kurz und belegt, nicht lang und vage.
Diese Liste ist unvollständig, und sie soll es vorerst bleiben. Lieber sieben belegte Namen als vierzig, von denen die Hälfte aus Reiseprospekten abgeschrieben ist. Ergänzungen mit Quellenangabe sind willkommen.
Die Facultat de Bellas Artes de Altea gehört zur Universidad Miguel Hernández de Elche und wurde 1997 gegründet. Sie ist ein eigener Campus, der ausschließlich der künstlerischen Ausbildung dient — kein Fachbereich innerhalb einer großen Universität, sondern ein kleiner, spezialisierter Standort.
Angeboten werden ein Bachelor in Bildender Kunst mit den Schwerpunkten Plastische Künste sowie Visuelle Künste und Design, dazu Masterstudiengänge in künstlerischer Projektarbeit und Forschung sowie in Kulturwissenschaften und visuellen Studien. Die Werkstätten stehen den Studierenden zur freien Nutzung offen.
Für den Ort bedeutet das mehrere hundert junge Kunstschaffende, die hier wohnen, ausstellen und teilweise bleiben. Studienangebot, Zulassung und Termine ändern sich jährlich und stehen auf den Seiten der Hochschule.
Dieses Verzeichnis wird gerade aufgebaut. Es steht hier noch leer, und das hat einen Grund: Namen, Ateliers und Kontaktdaten lebender Personen sind personenbezogene Daten. Sie dürfen nicht einfach zusammengetragen und veröffentlicht werden, auch wenn sie an anderer Stelle im Netz stehen.
Aufgenommen wird deshalb nur, wer das ausdrücklich möchte. Der Eintrag ist kostenlos, und er kann jederzeit ohne Angabe von Gründen wieder gelöscht werden.
Eine formlose Nachricht an den Betreiber genügt; die Kontaktdaten stehen im Impressum. Aufgenommen wird nur mit ausdrücklicher Einwilligung und nur mit den Angaben, die die betreffende Person selbst freigibt. Eine Löschung erfolgt auf Zuruf, ohne Nachfrage. Wie mit den Daten umgegangen wird, steht in der Datenschutzerklärung.
Was hier ausdrücklich nicht entsteht: eine zusammengesuchte Liste aller Personen, die in Altea Kunst machen. Ein Verzeichnis, in dem man ohne sein Zutun steht, wäre weder rechtlich sauber noch besonders freundlich.
Zu den Lebensdaten der genannten Personen wurden allgemein zugängliche Nachschlagewerke herangezogen. Wo eine Verbindung zu Altea nur durch die Aufzählung der Hochschule belegt ist, steht das im Text so da und wird nicht zu einer Biografie ausgebaut.
Zusammengestellt August 2026. Das Verzeichnis lebender Künstlerinnen und Künstler wird nur mit deren Einwilligung befüllt.
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